Greenland, 2009
Alban Kakulya
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In der Serie "Greenland, Climate tourisme and displaced communities" (Grönland, Klimatourismus und umgesiedelte Gemeinschaften) zeigt uns Alban Kakulya durch sein Objektiv die aktuelle Situation in Grönland, dem "grünen Land", der grössten Insel, die seit ihrer Teilautonomie nach der eigenen Identität sucht.
Der perfekten Schönheit der Eislandschaft, die an Modelllandschaften erinnert, stellt der Fotograf die soziale Realität des Landes gegenüber. Farbige Fertighäuser, seit 1960 Wohnfläche für die autochthone Bevölkerung, für welche die Regierung keine Mittel findet, um sie zu unterstützen, kontrastieren mit der reinen und massiven Natur. Gleichzeitig beobachten wir auch Veränderungen, hervorgerufen durch den Tourismus und die Ausbeutung der natürlichen Ressourcen wie Öl und Gas, einer der möglichen Wege zum wirtschaftlichen Fortschritt. Doch stellt dieser Fortschritt nicht eine Gefahr für die Natur dar? Opfern wir nicht die letzten unberührten Zonen des Planeten?
Der Identitätsverlust, die Isolation und das Bedürfnis nach wirtschaftlicher Anpassung sowie das Recht auf Fortschritt sind nur einige Themen, die diese Serie anspricht, in der Stille und die beinahe Nicht-Existenz des Menschen von den Veränderungen zeugen. (Laura Sánchez Serrano)
Alban Kakulya (1971, Lausanne) lebt und arbeitet in Genf. Fotograf und Journalist. Er hat 1988 seine Ausbildung an der Ecole de photographie de Vevey (CEPV) begonnen. Seine Arbeiten wurden in zahlreichen Zeitungen und Zeitschriften publiziert und unter anderem mit dem Swiss Press Award des Berner Tagblattes (1999) dotiert. Den Prix FNAC Européeen de la Photographie bekam er 2003 gemeinsam mit Yann Mingard für die Arbeit East of a New Eden. Er stellt regelmässig im Inund
Ausland aus.
www.albankakulya.com
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